Neuigkeiten
Alle Neuigkeiten
853–864 von 1748
Schulungsskripte für umweltfreundliche Beschaffung veröffentlicht
Grundlagen der umweltfreundlichen öffentlichen Beschaffung, Berücksichtigung von Lebenszykluskosten im Beschaffungsprozess und die Verwendung von Produktkriterien aus Umweltzeichen in der öffentlichen Vergabe: Das sind die Themen der drei aktualisierten Schulungsskripte des Umweltbundesamtes zur umweltfreundlichen Beschaffung.
Mehr Flexibilität für Wasserversorger
Seit dem 3. Januar 2018 können Wasserversorger in Deutschland optional ihre Probennahmeplanung basierend auf den Ergebnissen einer Risikobewertung anpassen. Um die Umsetzung der sogenannten “Risikobewertungsbasierten Anpassung der Probennahmeplanung (RAP)“ zu unterstützen, stellt das Umweltbundesamt seit Dezember 2018 kostenlose Schulungsmaterialien zur Verfügung.
Mit Rad, Bus und Bahn nachhaltig mobil – auch auf dem Land!
Wie können Menschen auch auf dem Land sowie in kleinen und mittelgroßen Städten komfortabel und umweltverträglich mobil sein? In einem UBA-Forschungsprojekt wurden aus über zwanzig Maßnahmen, wie Schnellbuslinien, Anrufbussen, Sharing-Angeboten und Radwegenetzen, integrierte Mobilitätskonzepte für verschiedene Zielgruppen erarbeitet.
Mindestabstände bei Windenergieanlagen schaden der Energiewende
Mindestabstände von Windenergieanlagen zu Wohngebieten brächten den Ausbau der Windenergie ins Stocken. Bereits bei einem pauschalen Abstand von 1.000 Metern würden sich die vorhandenen Flächen um 20 bis 50 Prozent reduzieren. Ein Ausbau der Windkraft wäre damit kaum ausreichend möglich. Statt pauschaler Abstände sinnvoll: eine standortspezifische Prüfung der Gesundheits- und Umweltschutzbelange.
Handwerksbetriebe und Reparaturinitiativen zu Kooperation bereit
Die Reparatur von Konsumgütern verlängert die Nutzungsdauer und schont die natürlichen Ressourcen. Reparaturdienstleistungen werden nicht nur von Handwerksbetrieben sondern auch von einer wachsenden Zahl an Reparaturinitiativen erbracht. Eine aktuelle UBA-Studie zeigt: Zwischen Handwerkern und Reparaturinitiativen besteht keine Konkurrenz, wohl aber die Bereitschaft zu einer stärkeren Kooperation.
Klärschlammentsorgung in Deutschland
Schwermetalle, Arzneimittelrückstände, Kunststoffreste: Klärschlamm aus der Abwasserbehandlung enthält viele Schadstoffe. Bis vor wenigen Jahren wurden die Schlämme zum Großteil in der Landwirtschaft als Dünger verwendet. Heute wird mehr als die Hälfte thermisch behandelt, also verbrannt. Eine UBA-Broschüre informiert zu Entsorgungswegen und zum Stand der Klärschlammbehandlung und -verwertung.
Umweltbundesamt weist Kritik an NO2-Studie zurück
Das Umweltbundesamt weist Kritik an einer vom Helmholtz-Zentrum München durchgeführten Studie zur Krankheitslast von Stickstoffdioxid zurück. Die Studie wurde nach aktuellen wissenschaftlichen Standards durchgeführt. Die Ergebnisse besitzen weiter ihre Gültigkeit.
CO2-Entnahme aus der Atmosphäre muss sicher und nachhaltig sein
Um das im Übereinkommen von Paris gesteckte globale Ziel zu erreichen, die Erderwärmung bei 1,5 Grad Celsius zu stoppen, ist es unabdingbar, unsere Treibhausgasemissionen gegen Null zu senken. Ergänzend sind Maßnahmen nötig, um bereits in der Atmosphäre vorhandenes CO2 zu entnehmen, etwa durch Aufforstung. Vor riskanten, unerforschten Technologien, wie Meeresdüngung, rät das UBA jedoch ab.
Recyclingdünger als Alternative zu konventionellen Düngemitteln
In einem Forschungsvorhaben hat das UBA Verfahren der Phosphorrückgewinnung aus Abwasser oder Klärschlamm mit der konventionellen Phosphatdüngemittelproduktion ökobilanziell verglichen, unter Berücksichtigung ökologischer, ökonomischer und rechtlicher Aspekte. Die Studie zeigt, dass die technische Rückgewinnung von Phosphor unter bestimmten Bedingungen ökologisch und wirtschaftlich sinnvoll ist.
Finanzierungssymposium Spurenstoffe
Wie können Maßnahmen zur Reduzierung von Spurenstoffen in den Gewässern finanziert werden? Das war das Thema eines vom Umweltbundesamt und Bundesumweltministerium ausgerichteten Symposiums am 22. und 23. Januar 2019 in Berlin. 130 Gäste aus Deutschland und dem benachbarten Ausland waren der Einladung gefolgt. Nun sind die Diskussionsergebnisse und Vorträge nachzulesen.
EU-Klimapolitik am Paris-Abkommen ausrichten
Die Erderwärmung muss auf 1,5 Grad Celsius begrenzt werden, um die Risiken abzumildern, so der Weltklimarat (IPCC). Ein UBA-Positionspapier zeigt, wie eine diesem Ziel entsprechende EU-Klimapolitik aussehen könnte. Denn schon bis 2020 sollen die Vertragsparteien ihren nationalen Beitrag zum Erreichen der Ziele des Pariser Klimaabkommens vorlegen. Bisher ist weit weniger zugesagt als nötig wäre.
Deutsche und polnische Städte für Klimaschutz und saubere Luft
Klimaschutz und bessere Luft sind sowohl in polnischen als auch in deutschen Städten ein wichtiges Thema. In einem Beratungshilfeprojekt des Bundesumweltministeriums und des UBA wurden Erfahrungsaustausch und Zusammenarbeit von deutschen und polnischen Kommunen sowie weiterer Schlüsselakteure für den Übergang zu einer emissionsarmen Wirtschaft vertieft.