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Stickoxide: Neue Umweltplakette nur für saubere Diesel
Auch 2015 waren viele Innenstädte stark mit Stickoxiden belastet. Das zeigt die Auswertung der Messdaten von Bund und Ländern durch das UBA. UBA-Präsidentin Maria Krautzberger empfiehlt daher für Umweltzonen eine neue Umweltplakette: „Die neue Umweltplakette sollten nur besonders saubere Diesel-Pkw erhalten – also solche, die die zukünftigen Euro 6- Grenzwerte nicht nur auf dem Papier einhalten."
Berlin: Umweltverträgliche Beschaffung wird ausgebaut
Bereits seit 2013 sind die öffentlichen Berliner Beschaffungsstellen verpflichtet, bei der Vergabe von Aufträgen Umweltkriterien sowie Lebenszykluskosten zu berücksichtigen. Der Berliner Senat beschloss nun die Aufnahme weiterer Leistungsblätter und Berechnungshilfen zur Ermittlung von Lebenszykluskosten in die Verwaltungsvorschrift „Beschaffung und Umwelt“.
Neue Produkte beim Umweltzeichen „Blauer Engel“
Der „Blaue Engel“ erleichtert es, umweltfreundliche und gesundheitsschonende Produkte auszuwählen. Er wird künftig in fünf neuen Produktgruppen vergeben: Maschinengeschirrspülmittel, Waschmittel, abwaschbare Kosmetika wie Shampoos und Duschgele, Schreibgeräte und Malfarben.
Zweites Deutsches Ressourceneffizienzprogramm beschlossen
Auf Vorschlag von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat das Bundeskabinett am 02.03.2016 das zweite Deutsche Ressourceneffizienzprogramm (ProgRess II) beschlossen. Es enthält wichtige Maßnahmen, mit denen die Rohstoffnutzung und der Materialeinsatz effizienter und umweltverträglicher gestaltet werden sollen.
Nachhaltigen Konsum stärken
Das im Februar 2016 vom Bundeskabinett beschlossene "Nationale Programm für nachhaltigen Konsum" enthält Leitideen für eine Politik des nachhaltigen Konsums, die mit konkreten Maßnahmen unterlegt sind.
Klimaänderung kann Humusgehalt der Böden beeinflussen
In einem Forschungsprojekt wurden erstmals bundesweite Daten der Boden-Dauerbeobachtung und des Klimas zusammengeführt. Die Auswertungen erbrachten den Nachweis, dass wesentliche Humus-Veränderungen durch das Humus-Ausgangsniveau der Flächen gesteuert werden. Der Einfluss längerfristiger Klimaänderungen auf die Humus-Entwicklung kann nicht ausgeschlossen und muss noch weiter untersucht werden.
Bundesrat stimmt Verordnung zur Vergaberechtsmodernisierung zu
Nachdem bereits am 25. Februar 2016 der Bundestag die Verordnung zur Modernisierung des Vergaberechts gebilligt hat, stimmte am 18. März 2016 der Bundesrat der Verordnung zu. Die Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt erfolgt in Kürze. Damit kann die Reform des Vergaberechts rechtzeitig zum Ablauf der Umsetzungsfrist der EU-Richtlinien am 18. April 2016 in Kraft treten.
Testvorschriften für Biozidauswaschung aus Fassaden
Mauerputz, Fassadenanstriche, Füllmassen und Kunststoffe, die an Außenwänden, Dächern oder Fassadenverkleidungen Wind und Wetter ausgesetzt sind, enthalten häufig gezielt Biozide. Sie sollen Baumaterialen vor Befall durch Schimmel, Algen und Bakterien schützen und ihre Lebensdauer und Haltbarkeit erhöhen. Wie kommt es, dass sich zunehmend Biozide in Gewässern nachweisen lassen?
Emissionshandel: Wie einen gemeinsamen Markt ausgestalten?
Neben dem EU-System zum Handel von Emissionsberechtigungen entstehen weltweit weitere nationale und regionale Emissionshandelssysteme. Durch deren Verbindung (Linking) könnte schrittweise ein globaler Kohlenstoffmarkt entstehen. Ein Gutachten zeigt, wie dieses Linking vertraglich ausgestaltet, überwacht und gesteuert werden könnte.
Digital und umweltfreundlich
Wie intelligent programmierte Software hilft, Ressourcen zu schonen und die Umwelt zu schützen
Mikroplastik in Kosmetika – Was ist das?
Immer häufiger ist in den Medien von Mikroplastik in Kosmetika die Rede. Wie wird „Mikroplastik“ eigentlich genau definiert? Und welche Kunststoffe kommen in Kosmetikprodukten wie Duschgelen oder Peelings vor? Hier ein kurzer Überblick.
EMAS in Bundesbehörden und sonstigen Verwaltungen
Mehr als 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bundesumwelt- und Bauministerium und seinen nachgeordneten Behörden setzen sich für den Umweltschutz ein. Insgesamt 60 Bundesbehörden und staatliche Einrichtungen nutzen das Umweltmanagementsystem nach EMAS, dem EU-Öko-Audit, um ihre eigenen Umweltauswirkungen kontinuierlich zu verringern.