UBA aktuell - Nr.: 4/2014
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Liebe Leserin, lieber Leser,
immer mehr Elektroräder sind auf Deutschlands Straßen unterwegs. Wie wir das aus Umweltsicht bewerten, ist diesmal Schwerpunkt unseres Newsletters. Auch zum kontrovers diskutierten Thema „Wassersparen“ möchten wir Ihnen Fakten und Hintergründe präsentieren. Außerdem möchten wir an einen Mann erinnern, der für unser Amt und den Umweltschutz viel geleistet hat: Im 40. Jahr unseres Bestehens ist der UBA-Gründungspräsident Heinrich Freiherr von Lersner verstorben. Er leitete das Amt 21 Jahre lang und hat es wesentlich mit geprägt.
Eine interessante Lektüre wünscht
Ihre Pressestelle des Umweltbundesamtes
Nachgezählt
Die übermäßige Freisetzung von Ammoniak in die Umwelt führt in Deutschlands Ökosystemen zu Nährstoffüberversorgung, Versauerung und Artenschwund. 95 Prozent der Emissionen stammen aus der Landwirtschaft. Besonders besorgniserregend ist der Trend zu immer mehr Mastschweinen. Ihre Zahl stieg von 2009 bis 2012 noch einmal an: auf über 28 Millionen.
Was macht eigentlich …
… UBA-Mitarbeiter Frank Wolke auf dem UN-Klima-Sondergipfel in New York?
Für September 2014 lud der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-moon, die Staats- und Regierungschefs zum Klima-Sondergipfel nach New-York. Ziel war es, den Verhandlungen für ein neues Klimaschutzabkommen 2015 in Paris einen neuen Impuls zu geben. Mit dabei: UBA-Mitarbeiter Frank Wolke aus der Deutschen Emissionshandelsstelle (DEHSt) im Umweltbundesamt. In einem Interview auf der UBA-Website berichtet er über seine Arbeit auf den begleitenden Veranstaltungen, wie er den Gipfel empfunden hat und was aus seiner Sicht die wichtigsten Ergebnisse waren.
Das Ziel der Weltgemeinschaft, die Klimaerwärmung bis zum Ende des Jahrhunderts auf maximal 2 Grad Celsius zu begrenzen, sieht Frank Wolke noch erreichbar. Doch es müsse nun schnell gehandelt werden, damit die Treibhausgas-Emissionen sinken. Und hier sind, so Wolke, alle Staaten gefragt. Die Zeichen aus New York stimmen ihn jedoch zuversichtlich: Viele Staaten hätten erkannt, dass Klimaschutz auch in ihrem wirtschaftlichen Interesse liegt. Der Druck zu handeln sei groß wie nie.
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