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Bei den meisten Substanzen werden gesundheitsbedenkliche Belastungen seltener

Tabelle zu Arsen- und Schwermetallüberschreitern, Vergleich Umwelt-Survey 1997 bis 1999 und Umwelt-Survey 1990 bis 1992

Am häufigsten zu stark belastet war die Bevölkerung mit Arsen, allerdings wurde die Arsenbelastung nach anderen Kriterien beurteilt als die anderen Stoffe. Insgesamt zeigt sich bei Arsen eine positive Tendenz: Während Anfang der 90iger im Schnitt noch knapp 16 von 100 Personen erhöhte Arsenkonzentrationen im Urin hatten, waren es Ende des Jahrzehnts nur noch gut sieben von 100 Personen. Auch extreme Belastungen der Erwachsenen mit Cadmium, Blei und Quecksilber im Urin sind seltener geworden. Zu hohe Quecksilberwerte im Blut zeigten sich dagegen minimal häufiger – vermutlich aufgrund von vermehrtem Fischkonsum. Auffällig ist, dass Jugendliche und junge Erwachsene unter 25 vermehrt die Grenzwerte für Cadmium überschritten. Das Metall gelangt beispielsweise in größeren Mengen aus Zigarettenrauch in den Körper.

Quelle: Umweltsurvey
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