Synergien zwischen Renaturierung und natürlichem Klimaschutz
Szenarienanalyse zu THG-Minderungspotenzialen von Maßnahmen im Landnutzungssektor zur Ausführung der EU-Wiederherstellungsverordnung
Am 18. August 2024 trat die Verordnung zur Wiederherstellung der Natur in Kraft. Mit diesem Instrument sollen geschädigte Ökosysteme wie Böden und Wälder wieder in einen guten Zustand gebracht und der Artenverlust aufgehalten werden.
Die Studie zeigt eine Option wie diese europäische Legislative in Deutschland Treibhausgasemissionen im LULUCF-Sektor zusätzlich mindern kann und wo sich Synergien zwischen Renaturierung und Klimaschutz erschließen lassen. Zu diesem Zweck werden, in Anlehnung an ausgewählte Kategorien unter LULUCF (Landnutzung, Landnutzungsänderung und Forstwirtschaft), Effekte zentraler Maßnahmenbündel quantifiziert. Konkret geht es um die Maßnahmen zur Wiedervernässung organischer Böden, Wiederherstellung terrestrischer Feuchtgebiete, zur Anlage von Agroforstsystemen und urbanen Grünflächen sowie Waldbewirtschaftung Als Vergleichspfad dienen die Szenarien des Projektionsberichts 2025 des Umweltbundesamts.
Die Studie ist ein Teilbericht des Projekts „Szenarien für den Natürlichen Klimaschutz / LULUCF“ (FKZ 3723 NK 901 0).
Das Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz: Wie können Synergien zwischen Biodiversitäts- und Klimaschutz gehoben werden?
Umsetzung des Natürlichen Klimaschutzes: Praxisbeispiele und Schlussfolgerungen aus Kommunen
Analyse europäischer Monitoringsysteme für eine zeitgerechte Abbildung der Klimaschutzfunktion des Waldes in Deutschland für die nationale THG-Berichterstattung