EU-Emissionshandel durch Reform stärken
Der EU-Emissionshandel (EU-ETS), braucht wegen hoher Marktüberschüsse und anhaltend niedriger Preise Reformen. Eine von der EU-Kommission vorgeschlagene Marktstabilitätsreserve (MSR) soll die strukturellen Überschüsse abbauen und den EU-ETS künftig bei Nachfrageschwankungen stabilisieren. Die DEHSt erklärt die Funktionsweise der MSR und unterbreitet Empfehlungen zu deren Ausgestaltung.
Mit dem vorliegenden Beitrag und den darin untersuchten Ausgestaltungsoptionen für die MSR trägt die Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt) im Umweltbundesamt zur laufenden Diskussion um die strukturelle Reform des EU-ETS, Europas zentrales Klimaschutzinstrument, bei. Es wird insbesondere die Position der Bundesregierung unterstützt, die sich in Europa für einen deutlich früheren Start der MSR einsetzt. Darüber hinaus empfiehlt die DEHSt weiterhin die permanente Löschung von rund 1,6 Milliarden Emissionsberechtigungen. So soll abgesichert werden, dass die EU ihre mittel- und langfristigen Klimaziele erreicht.
Associated content
Links
Related contents
Related publications
- Models for the analysis of international interrelations of the EU ETS and of a CBAM - Summary
- Climate Protection Scenarios until 2050 Considering CO₂ Price Differences and Carbon Leakage - Technical report
- Models for the analysis of international interrelations of the EU ETS and of a CBAM - Extended model overview
- Identification, analysis and presentation of the products in the industrial sectors covered by the EU ETS, their economic importance and their significance for CO₂ emissions
- The extension of the EU ETS 1 to maritime transport: market and policy mix analysis