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Welche Rolle spielt reaktiver Stickstoff für die Chemieindustrie?

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text_media_right draggable_disabled Energiewirtschaft und Industrie No Yes

<p>Im Baustein "Reaktiver Stickstoff" des UBA-Umweltatlas erfahren Sie, was reaktiver Stickstoff ist, wie er entsteht und warum er in Deutschland zu schwerwiegenden Problemen für Umwelt und Gesundheit führt. Außerdem zeigen wir Ihnen, was die Politik unternimmt, um die Situation zu verbessern, und geben Ihnen Tipps, wie Sie selbst Ihren Stickstoff-Fußabdruck verkleinern können.</p><p>Im Themenfeld "Energiewirtschaft und Industrie" erfahren Sie zum Beispiel, wie in diesen Wirtschaftszweigen reaktiver Stickstoff entsteht, welche Rolle unterschiedliche Energieträger dabei spielen und wie die emittierenden Betriebe in Deutschland verteilt sind.</p>

+ Ammoniaksynthese - Quelle des Stickstoffstroms

Ammoniaksynthese - Quelle des Stickstoffstroms

Der Stickstoffstrom der modernen Industriegesellschaft speist sich aus der Ammoniaksynthese. Das mit dem Haber-Bosch-Verfahren aus Luftstickstoff und Wasserstoff gewonnene Ammoniak ist der wichtigste Grundstoff für alle weiteren industriell hergestellten Stickstoffverbindungen. Jährlich werden so rund 2.500 Kilotonnen reaktiver Stickstoff erzeugt und zu großen Teilen in den Stickstoffkreislauf eingebracht. Zum Vergleich: Die natürliche Stickstofffixierung in Deutschland beläuft sich nur auf rund 100 Kilotonnen.

Grundstoff für die Produktion

Die chemische Industrie stellt auf der Basis von Ammoniak und seinen Folgesubstanzen wie Harnstoff oder Salpetersäure unter anderem folgende Produkte her:

  • Düngemittel für die Landwirtschaft,
  • Sprengstoffe,
  • Farben und Lacke,
  • Kunstfasern wie Nylon, Cordura, Kevlar und Perlon,
  • Celluloid.

Außerdem wird Ammoniak dank seiner chemischen Eigenschaften als Kältemittel oder zur Rauchgasreinigung eingesetzt.

Stickstoffoxid-Ausstoß bei der Produktion

Für die Ammoniaksynthese sind hohe Temperaturen und ein hoher Druck notwendig. Wie bei allen energieintensiven Prozessen entstehen dabei Stickstoffoxide (NOx). Außerdem können bei Produktionsprozessen Stickstoffoxide, Ammoniak und andere reaktive Stickstoffverbindungen in die Atmosphäre austreten. Diese Mengen sind aber vergleichsweise gering.

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