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Zielgerichtete Erhebung experimenteller Daten als Grundlage zur Ableitung der konzentrationsabhängigen Messunsicherheit bei Bodenelutionsverfahren

In der vorliegenden Studie sollte die konzentrationsabhängige Messunsicherheit von Bodenelutionsverfahren für mit organischen Substanzen belasteten Bodenmaterialien untersucht werden. Um möglichst wenig Variation der Randparameter, die unter Umständen das Ergebnis der Elution beeinflussen könnten, in den Datensatz einfließen zu lassen, wurden mit einem mit PAK belasteten Bodenmaterial und einem unbelasteten Referenzboden verschiedene Mischungen hergestellt. Dadurch wurde ein breiter Konzentrationsbereich bei gleichzeitig möglichst konstanten Bodenparametern abgedeckt. Insgesamt wurden 5 Bodenmischungen hergestellt mit einem maximalen Konzentrationsgradienten von Faktor 90.
Die Bodenmischungen wurden charakterisiert und jeweils in 6 Replikaten gemäß DIN 19527 eluiert und die Eluate auf PAK untersucht. Zusätzlich wurde mit den Böden ein Statischer Elutionsversuch in 3 Replikaten durchgeführt. Diese Daten werden allerdings nicht für die statistische Auswertung verwendet sondern nur für einen Vergleich des Statischen Verfahrens mit dem Verfahren nach DIN 19527.
Die Datensätze aus den DIN 19527 Untersuchungen wurden anschließend mit dem von S. Uhlig entwickelten Verfahren zur Ermittlung statistisch abgesicherter Messunsicherheiten ausgewertet.
Das Ergebnis des Vergleichs der Elutionsverfahren zeigt deutlich, dass das Eluat aus dem Statischen Verfahren erheblich niedrigere Gehalte an PAK im Eluat aufweist, als das Schüttelverfahren nach DIN 19527.

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